Wildsaupirsch mit dem Jäger und Förster Daniel Oswald

Ich gehöre noch nicht zu den Buntspechten aber heute durfte ich zu Besuch kommen. Wir sind mit dem Auto auf den Höriberg gefahren. Dann sind wir bis zur Hütte gelaufen. Der Weg war nicht so weit. Wir sind angekommen und haben Daniel getroffen. Wir sind durch den Wald gelaufen und er hat uns erzählt, dass er eine Lampe gebaut hat die das Licht langsam startet damit die Wildschweine nicht erschrecken und weglaufen. Wildschweine sind Allesfresser hat er uns gesagt. Er hatte eine getarnte Kamera um die Wildschweine zu beobachten. Am Schluss durften wir spielen. Wir haben Frösche gesucht und gefunden. Es hat sehr viel Spass gemacht. Ich will wieder zu den Buntspechten kommen.

Zukunftsbuntspecht Desirée, 10 Jahre

Heute durfte ich mit der Buntspechtgruppe auf den Höriberg auf Wildsaupirsch gehen.
Wir sind zwei Stunden gelaufen und haben viele Frösche unterwegs gesehen. Wir sind kreuz und quer durch den Wald gelaufen. Es gab dort feine Würstli zum z’Mittag. Dort war ein Spielplatz für Wildschweine und wir haben auch eine coole Kamera gesehen die an dem Baum gut getarnt war. Wir haben ein Beobachtungshaus gesehen. Durch einen schmalen Tiere-Weg gingen wir in einer Kollone. Wir haben auch viele Wildsauspuren endeckt. Mir hat es sehr gut gefallen. Ich möchte gerne wieder kommen.

Wunschbuntspecht Devora, 10 Jahre

Wir sind mit den Buntspechten losgegangen. Dann sind wir angekommen und mussten noch ein Stück durch den Wald laufen. Als wir bei Danis Hütte angekommen sind, hat er uns über die Wildschweine erzählt. Danach sind wir durch den Wald und haben seine versteckten Kameras angeschaut. Damit die Wildschweine nicht zum Bauer Maiskolben essen gehen, hat Dani ihnen einen Spielplatz mit Mais gemacht. Dann zum Schluss haben wir neben der Hütte gebrätelt und Frösche gefangen. Dann sind wir wieder nach Hause gefahren. Es war toll!

Buntspecht Jasmin, 10 Jahre

Am Samstagmorgen um 08:30 versammelten sich 12 Buntspechte auf dem Parkplatz beim Friedhof von Oberglatt. Dort wurden sie vom Leiterteam in Empfang genommen. Von hier aus haben wir uns auf drei Autos aufgeteilt und sind zum Höriberg gefahren. Dort wurden wir von Daniel Oswald dem Jäger und Förster bei seinem Jägerhaus in Empfang genommen. Nun konnte die Pirsch beginnen. Halt, da fehlt doch noch ein Teil. Ja, genau es begann mit einem Theorieblock.

Bei der Jagdhütte angekommen hat uns Jäger Daniel zuerst einiges über die Wildschweine erzählt. Dabei haben wir erfahren, dass die Wildschweinfamilie (da staunt der Mann J) nur aus ausgewachsenen weiblichen Tieren besteht. Die Jungmannschaft ist bis zu einem gewissen Alter gemischt. Im Alter von ca. 1 Jahr werden die männlichen Tiere aus der Familie vertrieben. Des weiteren haben wir gehört, dass die Wildsauen Allesfresser sind genau wie wir Menschen. Sie sind auch nicht gefährlich wie allgemein hin bekannt ist. Sie schützen lediglich ihre Jungtiere wenn sie gestört werden. Neben vielen Informationen hatte er auch noch einen Wildsauenkopf zum anschauen und anfassen mit dabei. Nach der Theorie ging es nun mit dem spannenden Teil, der Pirsch weiter. Alle waren bis zu den Fussspitzen gespannt, ob wir eine Sau antreffen werden.

In diesem Abschnitt zeigte uns Daniel wo er Futterplätze und Spielplätze für die Wildschweine eingerichtet hat. Diese dienen der Ablenkung, damit die Wildsauen nicht in die nah gelegenen Felder der Bauern einfallen und die Ernte zerstören. Nach der Besichtigung der Tummelplätze ging es kreuz und quer auf einem Wildwechsel den Spuren der Wildschweine nach. Auf diesem Wechsel sind wir an Bäumen, welche als Kratzbäume benutzt werden und den Badewannen vorbei. In den Badewannen, welches eigentlich Schlammlöcher sind, wälzen sich die Tiere um die Parasiten in den Borsten los zu werden. Danach reiben sie sich an den Kratzbäumen um den Schlamm mit den Parasiten wieder los zu werden. Auf diesem Streifzug haben wir auch Pilze und unzählige Frösche gesehen. Nach ca. 90 Minuten sind wir am Ausganspunkt des Streifzuges wieder bei der Jagdhütte angekommen. In der dunklen Jagdhütte durften wir durch Danis Nachtsichtgerät schauen und entdeckten dabei die vielen Jagdtrophäen an den Wänden. Danach hatten wir noch Zeit den Wald zu erkunden. In der Hütte angekommen, machten die Leiter ein Feuer und wir bekamen eine feine Wurst vom Feuer zur Stärkung bevor es wieder auf den Heimweg ging.

Wir Buntspechte möchten uns an dieser Stelle nochmals ganz herzlich bei Daniel Oswald für diesen interessanten und lehrreichen Morgen bedanken.

Buntspecht Leandro 12 Jahre und Leiter Daniel (nicht der Jäger)

Anwsende Buntspechte:
Vincenz, Silvan, Dani, Walti, Théa; Mitte: Janik, Jasmin, Devora, Melina, Desirée; Vorne: Melanie, Anrai, Rion