Wildbienenhotel für‘s Schwäntenbüel

Der Anlass fand am Samstag 21. Mai 2016 in der grossen Halle der Firma Schlatter Holzbau Oberglatt statt. Felix Schlatter hat uns toll unterstützt und  bravouröse Vorarbeit geleistet. Schlussendlich durften wir das grosse Hotel wie einen Baukasten nach Anleitung zusammensetzen. Da sind viele Arbeitsschritte nötig. Hier nun die Eindrücke aus der Sicht der Kinder.

Gruppe schleifen: (Alina, Masha, Ylvi, Norah, Rion, Meli, Raffaella und Espen ein wenig)
Wir haben zuerst die komischen Dinger aufgestellt (Böckli) um dann die ganz vielen Arten von Holzstücken zu schleifen. Wie man richtig schleift ist nicht so einfach, aber Evi hat es uns gezeigt und dann ging es recht gut. Egal ob mit der rechten Hand oder der linken. Aber es war sehr anstrengend. Vor allem das kratzige Papier zu halten und auch noch das Holz zu schleifen. Anfangs war es schwierig. Denn Evi wollte feine Ränder. Die Ränder durften nicht mehr scharf oder splittrig sein. Sie ist anfangs mit dem Finger den Kanten nachgefahren. Und weil sie keine Holzsplitter im Finger hatte, war sie mit unserer Arbeit sehr zufrieden. Dann durften wir fleissig weiter schleifen. Gegen Ende wollten Raffaella, Norah und Rion noch kurz die Gruppe wechseln und auch mal Schrauben befestigen oder Löcher bohren. Ylvi, Norah und Meli gingen schon früher mit Evi in den Wald, denn wir hatten nach so viel Arbeit schon sehr Hunger. Und im Wald haben wir ein tolles Feuer gemacht und gegessen.

Gruppe Rückwand fertigstellen: (Lara, Luana, Zara, Noemi, Andro, Valerie)
Wir durften ganz viele verschiedene Arbeiten machen. Zuerst mussten wir so verschiedene Sachen einzeichnen. War nicht ganz einfach aber bald haben wir verstanden, was wir tun sollten. Danach durften wir an einer kleinen Handfräsmaschine die Überreste vom Holz abschneiden. Hier mussten wir Abstand halten, so dass niemand beim Fräsen gestört wurde. War auch etwas laut aber das hat ja nicht lange gedauert. Auch Löcher durften wir bohren. Manfred wollte dass wir ganz gerade stehen und gerade rein bohren und ja nicht schräg… Dann waren schon die Schrauben dran. Wir hatten mehrere Akkubohrer zur Verfügung, so ging das ganz gut und vor allem ganz rasch. Wir mussten auch schleifen, da wir spezielle Holzteile für die Rückwand benötigten. Das war echt mühsam. Das Holz war sehr splittrig und einige von uns hatten bald Pflaster an den Händen.

BienenHotel-001
Foto von Dani: Links hinten: Evi, Espen, Vincenz, Felix , Ylvi, Meli, Rion, Alina, Raffaella, Jasmin, Manfred, Erik, Links vorne: Noemi, Norah, Valerie, Andro, Masha, Lara, Luana, Zara (Leandro fehlt auf dem Bild)

Gruppe Spezialsachen: (Leandro, Jasmin, Vincenz)
Jasmin durfte einzeichnen. Nicht einfach so und fertig sondern richtig nach Mass und richtig hinstellen und so. Sie hat sich voll konzentriert. Wir haben dann mal die Arbeit gewechselt, denn ich habe gebohrt. Dani wollte keine schrägen Löcher sondern richtige Löcher. Das heisst gerade hinstehen und den Akkubohrer richtig auf das Holz stellen und dann runter bohren, voll cool. Leandro hat dann mehr Spezialsachen übernommen. Also, einfach die speziellen Längen bearbeitet und auch geschaut, dass diese Hölzer dann zur Gruppe schleifen kamen und dann wieder am separaten Ort  gestapelt wurde. Weil die Bretter verschiedene Masse hatten. Und diese zu mischen wäre schlecht gewesen. Nach dem Bohren war alles wieder rau und das musste man nochmals schleifen. Am Schluss waren auch wir immer nur noch am Schleifen. Das war anstrengend und die Arme tun einem sehr schnell weh. Dani und Erik haben das Ganze sehr strukturiert und viel Logisches gemacht.

Felix Schlatter von Schlatter Holzbau, Oberglatt
Felix Schlatter von Schlatter Holzbau, Oberglatt

Lieber Felix Schlatter, von Herzen ein riesiges Dankeschön für diesen tollen Anlass bei dir. Es hat uns allen super gefallen und die Arbeit war schon soooo gut vorbereitet. Das Resultat ist überwältigend. Einfach toll. Das „Roh-Hotel“ ist fertig, juhuii. Vielen Dank, dass wir unser Wildbienenhotel bei dir zwischenlagern dürfen. Wir freuen uns schon sehr, dieses dann im Herbst im Naturschutz Objekt Schwäntenbüel aufzustellen.