Eulen Pirsch beim Birchwald

Eulen beobachten heisst vor allem, Eulen hören. Das ist am einfachsten während der Balzzeit, die bei den Waldkäuzen bereits im Februar beginnt.

Wir, die Buntspechte haben uns am Freitag den 13. März um 17:50Uhr beim Bahnhof Oberglatt besammelt. Um 18:00 Uhr sind wir zusammen mit Evi, Patric und Rolf auf die Eulen-Pirsch gegangen. Weil wir etwas über die Eulen wissen wollen. Als erstes waren wir im Wald beim Bahnhof (Birchwald) und haben ein paar Informationen über Eulen gehört und anschliessend haben wir Rätsel über Eulen gelöst. Wir haben herausgefunden, wie schwer eine Eule ist und dass sie nachts sehr gut sehen kann. Nachher haben wir den zweiten Posten gelöst. Dort gab es WC-Rollen, die zusammen geklebt waren wir ein Feldstecher. Genau so ist der Blickwinkel der Eulen. So durften wir Buntspecht-Eulen eine Spielzeugmaus suchen.

Von Buntspecht Desirée, 10 Jahre

Jetzt gehen wir aus dem Wald und müssen etwa 50 Meter auf dem Trottoir laufen, anschliessend biegen wir wieder in einen Wald ein. Patric ruft mit den Händen dem Waldkauz, aber der ruft leider nicht zurück. Wir sind an einem neuen Posten angelangt. Da zeigen sie uns die Nistkästen von Waldkauz (riesig), Steinkauz und Schleiereule. Rolf zeigt und erklärt uns den Steinkauz-Nistkasten genauer. Wir dürfen mit unseren Händen versuchen wie ein Marder in den Nistkasten zu gelangen. Aber niemand schafft es. Weil der Nistkasten so konstruiert wurde, dass der Marder eben nicht zum Steinkauz in den Nistkasten rein kann. Erneut ruft Patric mit den Händen dem Waldkauz… Danach laufen wir irgendwie zu einer Hütte (wir durften immer mal wieder unsere Stirnlampen anzünden). Dann kam der coolste Posten. Wir durften Gewölle auseinandernehmen. Gewölle sind die Klumpen, die die Eulen wieder auspucken (unverdauliches). In den Gewöllen haben wir viele Mäuseschädel, Knochen und anderes Zeug gefunden.

Danach liefen wir wieder zurück in den Wald. Patric hat erneut mit den Händen nach dem Waldkauz gerufen. Und jetzt sind wir uns nicht mehr einig. Einige meinten sie hätten leise ein „zurückrufen“ gehört, andere meinten das Gegenteil. Im Wald war es nun stockdunkel und auch wirklich kalt. Zum Glück durften wir nun die Stirnlampen anzünden und bis zum Waldausgang anlassen. Es hat uns allen toll gefallen. Auch den beiden Mamis. Die Eulen-Kenner fanden unsere gemeinsame Pirsch toll. Zum Schluss haben wir selbstgemachte Eulen-Muffins gegessen, diese waren lecker.

Von Buntspecht Ruan, 10 Jahre